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18. Januar 2011, 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Nikolaisaal Potsdam, Wilhelm-Staab-Str. 10-11, 14467 Potsdam Unkostenbeitrag: 2 €
Seit nunmehr drei Jahren folgt eine ökonomische Krise der nächsten.
2008 kamen die Banken ins Schlingern, nachdem in den USA Kredite
nicht mehr bedient werden konnten und sich Misstrauen im
Bankensystem breit machte. 2009 musste die Weltwirtschaft dann
den größten Rückgang der Wirtschaftsleistung seit zwanzig Jahren
verkraften. Auch Deutschland war davon stark betroffen. Die
Krisenreaktionsmaßnahmen haben zu solch großen Ausgaben der
europäischen Staaten geführt, dass sie ihre Schulden nur noch
schwer bedienen können und damit die Gemeinschaftswährung Euro
in die Krise stürzen.
„Ich habe in den Abgrund geschaut“, sagte Peer Steinbrück auf der
Höhe der Bankenkrise. Der Satz wurde zum Sinnbild für den Ernst
der Situation, als die deutsche HRE-Bank gerettet werden musste.
Als Finanzminister der Großen Koalition war Peer Steinbrück
maßgeblich an der Krisenreaktion sowohl für den Bankensektor als
auch für die Realwirtschaft beteiligt. In seinem Buch „Unterm Strich“
zieht er nun Bilanz und gibt einen Ausblick auf das, was nun zu tun
ist.
Die Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland und Europa steht
am Scheideweg. Welche Lehren müssen wir aus den Krisen ziehen?
Welche zentralen Ursachen müssen bekämpft werden? Welche
Maßnahmen sind dabei angebracht? Wie rettet Europa den Euro?
Mit welchen Vorschlägen muss sich Deutschland in Zukunft
einbringen? Ich lade Sie herzlich ein, die Antworten von Peer
Steinbrück auf diese Fragen kennen zu lernen.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Wicklein, Vorsitzende
Einladung und Anmeldung zum Download: hier.
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